Raubschloß - Zeughaus - Großer Winterberg

Das erste Februarwochenende war nach dem vergangenen relativ kalten und schneereichen Januar schon fast frühlingshaft. Temperaturen um und über 10 Grad waren angesagt. Wir starteten an der Felsenmühle im Kirnitzschtal und liefen hinein in den Zschand. Unser erstes Ziel war das Hintere Raubschloß, was bereits nach einer halben Stunde Gehzeit erreicht wurde.


Der Wintersteinwächter


Aufstieg auf das Hintere Raubschloss

Wer aufs Raubschloß will, muss in einer Höhle eine vielleicht 10 Meter lange Eisenleiter hinauf und dann über enge Treppen und Spalten sich nach oben bewegen. Nichts für ängstliche Gemüter! Dafür hat man oben einen wunderbaren Ausblick!


Die Leiter

Blick zum Tanzplan (Bildmitte)

Nach dem Abstieg wanderten wir weiter zum Zeughaus. Den Gästegarten gibt es nicht mehr, dafür soll das alte Zeughaus ab April als Einkehrstätte wieder öffnen. Auch das schon lange leerstehende Ferienheim ist weg, nur ein riesiger Schutthaufen deutet darauf hin, dass hier einmal ein Haus stand. Unser Weg führte und weiter zu den Richterschlüchten, durch die wir dann hinauf zum Großen Winterberg stiegen. Leider darf man nicht die alten Wanderwege ins Böhmische begehen, das Prebischtor ist ja nicht weit weg. Mehrere zweisprachige Verbotsschilder weisen darauf hin. Vielleicht gibt es einmal mit dem tschechischen EU-Beitritt mehr offene Wanderwege zwischen beiden Ländern.


In den Richterschlüchten: Heike hats fast geschafft

Das Berggasthaus auf dem Großen Winterberg hatte geöffnet (bis April nur an den Wochenenden!). Die Speisekarte war recht klein, aber es ist für jeden etwas dabei: Eintopf, Spaghetti, Krautnudeln und Schnitzel, selbst Wild war im Angebot. Die Preise sind entsprechend eines Berggasthauses nicht gering, aber vertretbar. Der halbe Liter Radeberger hat zugelegt auf 2,60EURO. Bei unserem letzten Besuch hier oben im Sommer waren es noch 5,-DM. Ts ts ts... .


Auf dem Großen Winterberg

Ilka im Heringsloch beim Abstieg

Nach einem leckeren Mahl stiegen wir dann durch das Heringsloch hinab zu der Quenenwiese und langten bald am Ausgangspunkt unserer Wanderung an.
Mit von der Partie war Heike`s Schwester Ilka, die immer mehr auf den Wandergeschmack kommt.

 

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