Eine kleine Schandauer Runde

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Hochwasser anno...

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Stadtpark

Sonntag 13.01.2002 - Über Nacht ist Neuschnee gefallen. Wie herrlich weiß bepudert müssen jetzt die Felsen in der Sächsischen Schweiz sein! Herrliche Fotomotive locken! Über Pirna fuhren wir in Richtung Hockstein. Ab Lohmen Winterdienst? Weit gefehlt, ca. 15cm Schnee, der noch nicht festgefahren war, ärgerten die Autofahrer. Der Wanderparkplatz an der Hocksteinschänke war unser erstes Ziel. Doch dieser war nicht nutzbar, zugeschneit. Ein PKW mühte sich rauszukommen, erst mit Schneeketten gelang es. Also weiter fahren Richtung Schandau, die Wanderparkplätze links und rechts der Straße - alle tief verschneit. So fuhren wir bis Schandau und stellten unser Auto auf dem Elbeparkplatz. Hier sind Parkgebühren angesagt, aber die Parkuhr nimmt nur D-Mark und keine EURO oder EURINCHEN. Doch nun ging es ans wandern. Erst über dem Marktplatz von Schandau an der Kirche vorbei hinein in den Stadtpark in Richtung Kurklinik.


Bad Schandau - Markt


Am Ortsausgang von Schandau müssen wir uns entscheiden, links der Kirnitzschtalstraße den Flößersteig weiter in Richtung Waldhäusl, oder rechts den Berg hinauf zur Ostrauer Scheibe. Wir entschieden uns für letzteres. Noch jungfräulich lag der Neuschnee, es war fast noch niemand heute hier hinauf gegangen. Inzwischen hatte sich die Sonne hinter den Wolken hervorgequält und schien auf die weißbepuderten Bäume am Gegenhang.

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Jugendherberge in Ostrau

Oben angekommen lenkten wir unsere Schritte auf der Fahrstraße in Richtung Schrammsteine. Es war Mittagszeit und der Hunger meldete sich. "Falkensteinblick"? Dort waren wir im Herbst und es hatte geschmeckt. Auf dem Weg dorthin stand auf der rechten Seite eine Hinweistafel zu einer Pension am Zschiehädelgrund mit Mittagstisch, geöffnet ab 12 Uhr. Es war erst halb 12, also weiter zum "Falkensteinblick". Doch die hatten zu, Betriebsruhe bis in den März hinein - schade! Also das Stück Straße zurück und hin zum Zschiehädelgrund. Doch die Schilder an der Straße erwiesen sich als Massenveralberung, das Haus war geschlossen, auf einem Schild in der Eingangstür stand was von Urlaub!


Im Tschiehädelgrund


Zahnsgrundwächter

Also weiter über den tiefverschneiten Pfad hinab in den Zahnsgrund. Die Klettergipfel des Zahnsgrundwächter, Götze und Zahnsgrundturm grüßten weiß bepudert. Nicht mehr weit und wir langten an der Schrammsteinbaude an. Endlich Mittagessen, die Gaststube war leer, erst später kehrten einige Gäste ein. Wir bestellten ein Steak "oufour" und eine Pute "exotisch". Es schmeckte hervorragend und die Portionen waren sehr reichlich - wie sonst nur in Bayern. Dementsprechend waren auch die Preise: der halbe Liter Landskron dunkel kostet 2,80 EURO (fast 5,50 Mark!!), die Tonic 0,25l 1,50 EURO (fast 3,- Mark). Die Essensportionen erschienen uns mit 9,80 EURO (rund 19 Mark) für das Schweinesteak und 8,30 EURO (runde 16,20 Mark) für die Pute als ziemlich gepfeffert! Mal sehen, was nach der Euroumstellung da die Zukunft in anderen Gasthäusern noch für Überraschungen bringt!
Durch das Klüftel liefen wir dann bergan, auf der Höh bogen wir dann nach links zur Emmabank.
Durch die Bäume hatten wir immer wieder herrliche Blicke hinüber zu den Schrammsteinen und dem Falkenstein.


Blick von der Emmabank zum Falkenstein und den Schrammsteinen


BLick ins Elbtal Richtung Schmilka

Von der Emmabank blickten wir ins Elbtal nach Schmilka. Über den Emmabankweg ging es dann hoch oben über dem Elbtal zurück nach Ostrau, dort dann links durch den Wolfsgrund hinunter nach Postelwitz. Von hier nach Schandau war es nur noch eine viertel Stunde an der Elbe entlang zum Elbeparkplatz.

 

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